Medizinbälle

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Der Medizinball ist ein vielseitig einsetzbares Trainingsgerät und eignet sich bestens für ein effektives Training der Kernmuskulatur. Unterschiedliche Muskelgruppen werden beansprucht und gestärkt. Sie können mit dem Medizinball alleine trainieren oder für Übungen mit einem Partner oder in Gruppen nutzen.

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Ratgeber Medizinball

Der Medizinball (engl. medicine ball) ist ein bekanntes und beliebtes Trainingsgerät zur Stärkung des gesamten Körpers. Wie der Name bereits andeutet, werden Medizinbälle nicht wie gewöhnliche Bälle für klassische Ball- und Wurfsportarten verwendet, sondern finden ihren Einsatz v.a. im therapeutischen Kontext sowie im Fitness- und Krafttraining.

Medizinbälle eignen sich für Jung und Alt, für Profi- und Freizeitsportler, für Schwangere, Senioren, zur Mobilisierung und im Rahmen einer Bewegungstherapie. Sie sind in vielen verschiedenen Ausführungen (Größen bzw. Durchmesser, Gewicht, Materialbeschaffenheit) erhältlich und können so je nach Bedarf genutzt werden. In diesem Ratgeber möchten wir Sie näher über diese vielseitigen Trainingsgeräte informieren, damit Sie für sich das richtige Modell aus unseren Shop-Kategorien auswählen können.

1. Medizinball – ein vielseitiges Fitnessgerät

Der Einsatz von Medizinbällen ist ebenso effektiv wie vielseitig, egal ob im Krafttraining, für Turn- und Gymnastikübungen oder in der Prävention bzw. Rehabilitation. Optisch sieht der Medizinball aus wie ein klassischer Ball und ist meist aus Leder oder robustem Gummi gefertigt. Doch seine besondere Beschaffenheit macht den Unterschied aus: Medizinbälle sind meist deutlich größer und schwerer als herkömmliche Bälle. Mit Tierhaaren oder Luft gefüllt können sie somit z.B. im Sinne von Gewichten zur Stärkung der Muskulatur verwendet werden.

Gleichzeitig lassen sich mit ihnen gezielte Übungen zur Förderung von Fitness, Kraft, Kondition, Mobilität und Flexibilität ausführen. Der große Vorteil ist, dass Sie für ein Training mit dem Medizinball kein teures Fitnessstudio benötigen. Ihre Übungen können Sie jederzeit entweder von zuhause, im Freien, unterwegs oder sogar im Büro ausführen. Dadurch bleiben Sie flexibel und sparen zugleich wertvolle Zeit und Geld. Im Folgenden erhalten Sie einen näheren Einblick in die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten.

1.1 Rehabilitation

Seinen Namen hat das Trainingsgerät durchaus seiner positiven Wirkung auf die körperliche Gesundheit zu verdanken. Denn egal, ob man den Ball hebt, wirft, rollt oder mit ihm Übungen im Sitzen oder Liegen ausführt – ein Training mit dem Medizinball kräftigt den ganzen Körper, speziell die Rumpfmuskulatur (Bauch, Rücken), sowie die Arme und Schultern.

Häufig kommt der Ball daher therapiebegleitend in der Arbeit mit Patienten und älteren Menschen zum Einsatz, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Werden Muskeln infolge eines Unfalls oder aufgrund einer Erkrankung nicht wie gewohnt genutzt, z.B. wenn die betroffene Person länger bettlägerig ist, kommt es über die Zeit hinweg zu Muskelabbau. Dies ist auch mit zunehmendem Alter der Fall.

Durch ein regelmäßiges Training mit dem Medizinball kann diesem Abbau aktiv entgegengewirkt werden. Im Rahmen einer medizinischen Rehabilitation reichen dann bereits vermeintlich simple Übungen wie z.B. das Heben und Absenken des Balles aus, um die einzelnen Muskelpartien zu beanspruchen und wieder aufzubauen. Da Medizinbälle in vielen verschiedenen Gewichtsklassen erhältlich sind (in der Regel zwischen 1 kg – 10 kg), lässt sich nahezu jede körperliche Situation berücksichtigen und je nach Fitnesszustand stets der passende Ball finden. So werden Kraft, Mobilität und Beweglichkeit von Patienten und Senioren optimal unterstützt.

1.2 Prävention

Nicht nur im Bereich der Rehabilitation, sondern auch präventiv wird der Medizinball gerne genutzt. Vielen ist der Ball vielleicht noch aus dem Schulsport bekannt, wo er nach wie vor für die unterschiedlichsten Turn- und Gymnastikübungen eingesetzt wird. Dieser Zusammenhang mag auch der Grund sein, weshalb dem Medizinball lange Jahre ein etwas „angestaubtes“ Image anhaftete.

Doch heute – in Zeiten von modernen Trainingskonzepten wie z.B. Core- und Funktional-Training – ist dies zunehmend passé. Längst wurde auch hier erkannt, dass der Medizinball ein sehr sinnvolles Hilfsmittel sein kann, um die Trainingsintensität in Bezug auf Kraft und Ausdauer zu erhöhen. Denn aufgrund seines Eigengewichts fallen klassische Gymnastikübungen in ihrer Ausführung sofort deutlich schwerer. Die beanspruchten Muskelpartien müssen infolgedessen stärker angespannt werden, was gleichzeitig auch die Kondition herausfordert. Der Trainingseffekt von Kniebeugen lässt sich z.B. steigern, wenn dabei gleichzeitig ein 1 kg, 2kg oder 3kg schwerer Medizinball gehalten wird. Auch Liegestützen oder Bauchübungen werden durch den Einbezug eines Medizinballs intensiver und abwechslungsreicher.

Derartige Kräftigungsübungen eignen sich für Menschen jeden Alters und können entweder alleine, gemeinsam mit einem Partner oder in einer Gruppe durchgeführt werden. Wer seinen Körper auf diese Weise regelmäßig trainiert, wird insgesamt widerstandsfähiger, verbessert seine Kondition und leistet so aktiv einen Beitrag zur Gesunderhaltung.

1.3 Fitness- und Krafttraining

Dass der Medizinball sich präventiv zur Erhaltung und Stabilisierung der Muskulatur eignet, wurde bereits beschrieben. Doch auch Menschen, die darüber hinaus noch zusätzliche Muskelmasse aufbauen oder ihre Fitness steigern wollen, profitieren davon. Immer häufiger finden Medizinbälle mittlerweile im Kraftsport Anwendung und stellen dort eine wirkungsvolle Alternative zum herkömmlichen Krafttraining an Geräten im Fitnessstudio dar. Dies ist v.a. für Menschen interessant, die ungern ins Fitnessstudio gehen, wenig Zeit haben und dennoch effektiv Muskelaufbau betreiben möchten.

Durch einen Medizinball lässt sich ein wirkungsvolles Krafttraining bequem von zuhause aus absolvieren. Im Gegensatz zur Prävention, wo es eher um die Erhaltung der Muskulatur geht und somit leichtere Bälle zum Einsatz kommen, werden im Kraftsport häufig die schwergewichtigen Bälle eingesetzt (ab 4 kg). Mehr Wissenswertes zur Auswahl des richtigen Gewichts Ihres Medizinballs finden Sie im Absatz „Medizinball – welches Gewicht?“

2. Überblick über die verschiedenen Medizinball-Kategorien

Nachfolgend möchten wir Sie gerne näher über die Medizinball-Kategorien informieren, die wir Ihnen in unserem Shop anbieten. Was zeichnet sie aus? Wo liegen die Unterschiede? Und welcher Ball ist der richtige für Sie?

2.1 Klassischer Medizinball

Ein klassischer Medizinball ist prinzipiell für jeden Trainingszweck geeignet, ob nun für Turn- und Gymnastikübungen, im Fitness- oder Kraftsport. Das macht ihn sowohl bei Einsteigern als auch fortgeschrittenen Sportlern beliebt.

Die Auswahl des richtigen Modells hängt einerseits vom gesundheitlichen Zustand der jeweiligen Person ab und andererseits davon, worauf der Fokus des Trainings liegen soll (Prävention, Rehabilitation oder Kraftaufbau). In unserem Shop bieten wir Ihnen klassische, luftbefüllte, latexfreie Medizinbälle des Herstellers TOGU an. Sie sind in verschiedenen Größen, Gewichtsklassen und Farben erhältlich.

2.2 Klang-Medizinball

Neben den klassischen Modellen finden Sie in unserem Shop auch sogenannte Klang-Medizinbälle, die vorwiegend im therapeutischen Kontext zur Gehör- und Orientierungsschulung von stark kurzsichtigen und blinden Menschen verwendet werden. Klang-Medizinbälle verfügen über eine integrierte Glocke, die ertönt, wenn der Ball bewegt wird. Dies ermöglicht es der übenden Person, den Weg des Balles akustisch zu verfolgen.

Ansonsten können Klang-Medizinbälle genau wie die klassischen Modelle auch genutzt werden, um Kernmuskulatur, Gleichgewicht und Fitness zu trainieren. Unsere Klang-Medizinbälle stammen ebenfalls von der Firma TOGU und unterscheiden sich in Größe, Gewicht sowie Farbe voneinander.

3. Größe und Gewicht von Medizinbällen

Sie sind sich nicht sicher, welche Größe bzw. welches Gewicht Ihr Medizinball haben sollte, um optimal mit ihm trainieren zu können? Dann möchten wir Ihnen im Folgenden weiterhelfen, die richtige Auswahl zu treffen.

3.1 Lieber klein oder groß?

Wir bieten Ihnen in unserem Shop Medizinbälle mit 21 cm, 28 cm sowie 34 cm Durchmesser an. Ob Sie sich für einen kleineren oder größeren Ball entscheiden, hängt in erster Linie von Ihrem jeweiligen Trainingsziel und Ihrem aktuellen körperlichen Zustand ab.

Generell lässt sich sagen, dass kleinere Bälle besonders gut für Präventions- und Rehabilitationszwecke geeignet sind. Sie liegen besser in der Hand und eignen sich dadurch für verschiedenste Gymnastikübungen, Wurfübungen mit einem Partner oder zum Mobilisieren. Bereits Kinder und Jugendliche, aber auch Sport-Einsteiger, Senioren oder Reha-Patienten profitieren somit besonders von ihrem Einsatz.

Bälle mit größerem Durchmesser sind zwar nicht mehr so handlich, können während einer Übung aber wunderbar z.B. als Sitz- oder Stützmöglichkeit dienen. Aufgrund ihres meist höheren Eigengewichts werden sie auch sehr gerne als Trainingsgeräte im Kraftsport genutzt.

3.2 Medizinball – welches Gewicht?

Welches Gewicht ein Medizinball haben sollte, zählt bei der Auswahl zu den häufigsten Fragen. Ähnlich wie bei der Größe sind auch hier Trainingsziel und –zweck, sowie die gesundheitliche Ausgangslage zu berücksichtigen. Das Training mit dem Ball soll den Körper nicht übermäßig beanspruchen, gleichzeitig jedoch genug herausfordern, um Trainingseffekte zu erzielen.

Zum Einstieg (insbesondere für untrainierte Personen, körperlich Schwächere oder Kinder) ist daher sicherlich ein leichterer Ball empfehlenswert. So gewöhnen sich die Muskeln allmählich an die neue Belastung und auch das Verletzungsrisiko wird gering gehalten. Mit zunehmendem Trainingserfolg kann das Gewicht des Balles dann entsprechend gesteigert werden. Um ein individuelles, vielseitiges, motivierendes Training zu ermöglichen, ist es hilfreich, eine Auswahl verschiedener Medizinbälle zu haben – leichtere und schwerere. Dann kann beliebig und je nach Übung abgewechselt werden.

4. Materialbeschaffenheit und Pflege

Schon immer wurde bei der Herstellung von Medizinbällen auf robuste Außenmaterialien wie Leder oder Gummi geachtet. Als sogenannte „Vollbälle“ sind sie dazu normalerweise nicht mit Luft befüllt, sondern erhalten ihre Form und ihr Gewicht durch spezielle Füllstoffe wie z.B. Tierhaare, Fasern, Sand oder Korkstücke. Dies trifft auf moderne Medizinbälle jedoch nicht mehr zwangsläufig zu. Die Modelle der Firma TOGU aus unserem Shop beispielsweise zeichnen sich durch ihre besonders moderne Materialbeschaffenheit aus. Was dies bedeutet, möchten wir Ihnen nachfolgend genauer beschreiben.

4.1 Material

TOGU verwendet für die Produktion der Medizinbälle kein Leder als Außenmaterial, sondern Ruton. Dies ist ein spezielles Gummi, das gegenüber herkömmlichen Gummitexturen viele Vorteile mitbringt. Es ist nicht nur äußerst strapazierfähig und langlebig, sondern auch latexfrei und dadurch besonders hautfreundlich. Zudem ist Ruton sehr griffig, rutschfest und elastisch. Es ermöglicht eine gute Prellfähigkeit, schont jedoch gleichzeitig Fußboden und Wände. Seine UV-beständige Eigenschaft macht es dazu robust gegenüber Hitze und Kälte.

Einige TOGU-Medizinbälle verfügen noch über eine weitere Besonderheit: Sie sind mit Actisan ausgestattet. Actisan ist eine spezielle, innovative Oberflächenbeschichtung, die antimikrobiell wirkt. Sie bildet kontinuierlich Ionen und tötet auf diese Weise Mikroorganismen wie Bakterien und Keime ab. Dies ist wesentlich effektiver als eine Wischdesinfektion und hat für Sie den Vorteil, dass Sie jederzeit mit bereits desinfizierten Geräten trainieren können. Aufwendiges Reinigen vor und nach der Benutzung des Balles entfällt. Die volle Wirksamkeit von Actisan bleibt für einen Zeitraum von über fünf Jahren erhalten.

4.2 Füllung

Obwohl es für Medizinbälle eher untypisch ist, werden die Modelle von TOGU statt mit Tierhaar oder Sand mit Luft befüllt. Sie besitzen ein Nadelventil, über das sie aufgepumpt werden können. Dies hat den Vorteil, dass die Bälle besonders prellfähig, dynamisch und springend sind. Verglichen mit herkömmlichen Medizinbällen lassen sie sich vielfältiger und flexibler einsetzen. Eine für das Nadelventil passende Luftpumpe erhalten Sie ebenfalls in unserem Shop.

4.3 Richtige Pflege und Aufbewahrung von Medizinbällen

Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem Ball haben, möchten wir Ihnen zum Abschluss noch ein paar hilfreiche Tipps für die richtige Pflege und Aufbewahrung geben.

Reinigen Sie die Oberfläche Ihres Medizinballs regelmäßig, um ihn sauber und keimfrei zu halten. Die Wahl des richtigen Pflegemittels hängt generell von der Materialbeschaffenheit des Balls ab. Die Medizinbälle unseres Shops sind wasserfest und sehr pflegeleicht, weshalb ein handelsübliches Reinigungs- bzw. Desinfektionsmittel genügt.

Bitte beachten Sie, keine ätzenden, säure- oder lösungsmittelhaltigen Reiniger zu verwenden, da diese das Material angreifen können. Falls Sie sich für ein Modell mit antimikrobieller Actisan-Beschichtung entscheiden, müssen Sie sich um diesen Schritt ohnehin keine Gedanken machen.

Dank ihrer UV- Beständigkeit sind unsere Medizinbälle sehr resistent gegenüber Hitze- und Kälteeinwirkung. Lediglich bei sehr hohen Temperaturen (über 45 Grad Celsius), direkter Sonneneinstrahlung und extremer Kälte kann das Material weicher bzw. fester werden. Schützen Sie Ihren Ball daher vor solchen Einflüssen, um dauerhaften Materialschäden vorzubeugen.

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