Arthritis

Unter einer Arthritis versteht man eine entzündliche Gelenkerkrankung, die typischerweise mit Schwellungen und Rötungen der Haut verbunden ist. Dabei unterscheidet man prinzipiell bakterielle und nichtbakterielle Formen der Arthritis.

Bakterielle Arthritis

Bei der bakteriellen Arthritis gelangen Keime durch Verletzungen oder - oft nach ärztlichen Eingriffen - über den Blutweg ins Gelenk.

Bei Knien, Ellenbogen und Gelenken kommt zu Schädigungen und ausgeprägten Entzündungsreaktionen, die oftmals mit großen Schmerzen verbunden sind. Man spricht dann vom sogenannten Gelenkerguss.

Die bakterielle Arthritis muss umgehend behandelt werden, um Schlimmeres zu verhindern: Bereits innerhalb weniger Stunden kann es zur Zerstörung des Gelenkknorpels kommen, bei der Ausbreitung der Keime ist sogar akutes Nierenversagen möglich. Die Behandlung umfasst in der Regel eine Gelenkeröffnung und/oder eine Gelenkspiegelung und der anschließenden Entfernung des infizierten Materials.

Nichtbakterielle Arthritis

Bei der nichtbakteriellen Arthritis werden körpereigene Substanzen nicht als solche erkannt und vom Abwehrsystem angegriffen. In solchen Fällen kommt es zu Schwellungen der Schleimhautschicht, die den Knorpel umgibt und diesen allmählich zerstört. Die Gelenke werden instabil, die Knochen reiben aneinander.

Während die rheumatische Arthritis bereits in jungen Jahren auftreten kann, tritt die Psoriasis-Arthritis vor allem im Rahmen einer Schuppenflechte auf. Eine dritte Form der nichtbakteriellen Ausprägung ist die Gicht-Arthritis, als Folge eines gestörten Harnsäurestoffwechsels.




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