Blutdruck

Unter dem Blutdruck wird meist der Druck verstanden, der zwischen Blut und Gefäßwand innerhalb der großen Arterien entsteht.

Man unterscheidet zwischen dem systolischen (oberen) Druck und dem diastolischen (unteren) Druck.

Wenn das Herz sich zusammenzieht (kontrahiert) und dadurch Blut in die großen Arterien pumpt, wird Druck auf die Gefäßwände der Arterien ausgeübt und sie dehnen sich bis zu einem gewissen Grad (= systolischer Druck).
In etwa vergleichbar, mit einem Gartenschlauch, sobald man ihn mit Wasser füllt.
Wenn das Herz sich entspannt und wieder mit Blut füllt, entspannen sich auch die Arterien wieder in ihren Normalzustand und der Druck verringert sich (= diastolischer Druck). Bleibt man bei dem vorherigen Beispiel, ist das, wie wenn man den Wasserhahn abdreht und das Restwasser aus dem Gartenschlauch ablässt. 

EU-weit wird der Blutdruck in der Maßeinheit Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angegeben, entstanden aus der früheren Messmethode.

Unter normalen Bedingungen sollte der Blutdruck idealer Weise den Wert 120/80 mmHg nicht überschreiten. Allerdings sind individuelle Abweichungen bei diesem Normwert nicht berücksichtigt.

Ab einem Wert von 140/90 mmHg über einen längeren Zeitraum und ohne entsprechende Belastung, spricht man bereits von einem Bluthochdruck.


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