Blutdruckmessgerät

Mit einem Blutdruckmessgerät (umgangssprachlich auch Blutdruckmesser) kann der arterielle Druck, also der Druck der beim Transport des Blutes innerhalb der Arterie entsteht, äußerlich am Oberarm oder auch am Handgelenk gemessen werden.

Gemessen wird der systolische (obere) und der diastolische (untere) Druck.

Unter systolischem Druck versteht man den Druck, der in der Arterie entsteht, wenn das Herz bei der Kontraktion - dem Zusammenziehen des Herzmuskels beim Herzschlag- Blut auswirft und in die Arterien transportiert.
Vom diastolischen Druck spricht man in der Phase, in der das Herz sich wieder entspannt und mit Blut füllt. In dieser Phase ist der Druck innerhalb der Arterien geringer. 

Angegeben wird der Wert üblicher Weise in der Einheit mmHg (Millimeter Quecksilbersäule). 

Häufig wird die Blutdruckmessung auch mit "RR" abgekürzt, bedeutet "nach Riva-Rocci".
Der Italienische Arzt Scipione Riva-Rocci erfand die noch heute angewendete Methode der Blutdruckmessung mittels einer Oberarmmanschette und vereinfachte dadurch die Behandlung von Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ungemein.

Bereits ab einem Wert von 140/90 mmHg über einen längeren Zeitraum, spricht man von einem Bluthochdruck. Idealerweise sollte der Blutdruck unter normalen Umständen bei einem Wert von etwa 120/80 mmHg liegen.

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