Gehhilfen

Als Gehhilfen werden sämtliche Hilfsmittel bezeichnet, die die körperliche Mobilität eines Menschen unterstützen.

Zu den einfachsten Gehhilfen gehören zunächst die verschiedenen Arten von Stöcken. Gehstöcke bestehen in der Regel aus Metall und weisen einen anatomischen Handgriff auf. Durch die Möglichkeit, die Höhe eines Stocks zu verstellen, kann dieser für die betreffende Person individuell angepasst werden. Eine noch stabilere Variante ist die Mehrfußgehhilfe, die nicht nur mit einem „Bein“ auf dem Boden steht, sondern sich am unteren Ende in mehrere Druckpunkte verzweigt.

Verwandt mit den Gehstöcken sind die Unterarmgehstützen, die man etwa von Patienten kennt, die sich ein Bein gebrochen haben.  Diese sind umgangssprachlich unter der bezeichnung "Krücken" bekannt. Bei dieser wird mit der Hand eine Querstange umgriffen, sodass sich der komplette Unterarm abstützen kann. Eine ähnliche Funktion erfüllen die Achselstützen: Diese werden unter die Achseln geklemmt, sodass der Druck beim Gehen auf beide Körperseiten verteilt wird. Auch diese werden als Krücken bezeichnet.

Ein Gehgestell – oder auch Gehbock genannt - umschließt dagegen den ganzen vorderen Körperteil und steht mit vier Beinen auf dem Boden. Ein Umkippen nach vorne ist damit praktisch vollends ausgeschlossen. Zur leichteren Fortbewegung werden diese auch als Variante mit zwei Rollen am vorderen Ende angeboten.

Der Gehwagen – oder Rollator – bietet sich vor allem bei einer zeitweiligen Gehbehinderung oder einer körperlichen Schwäche an. Es handelt sich hierbei um ein fahrbares Stützgestänge, das mit Rollen oder Rädern versehen ist.




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