Jetlag

Ein Jetlag bezeichnet die Störung des Rhythmus von Schlafen und Wachsein, die auftritt, wenn man mit dem Flugzeug mehrere Zeitzonen der Erde überquert

Üblicherweise hat jeder Mensch eine „Innere Uhr“ in sich, die sich an den Tag- und Nachtverhältnissen seines jeweiligen Aufenthaltsortes orientiert. Diese Uhr bestimmt unter anderem, wann man Hunger hat, wann man müde wird und wann im Körper welche Hormone ausgeschüttet werden. Im Laufe des Jahres ändert sich natürlich die Tageslänge, doch da dies sehr langsam vonstattengeht, kann die innere Uhr des Körpers ohne Probleme mitziehen.

Ganz anders sieht es aus, wenn man einen Langstreckenflug unternimmt: Nach wenigen Stunden befindet man sich in einen anderen Teil der Welt, in welchem mit einem Male Tag und Nacht zu ganz anderen Zeiten auftreten, als man es gewohnt war. Dadurch geraten viele körperliche Dinge aus dem Takt - wie etwa Essen, Schlafen, Hormonproduktion oder die Regulierung der Körpertemperatur.

Durch diese körperlichen Veränderungen kommt es bei den Betroffenen schließlich zu unterschiedlichsten Beschwerden: Schlafstörungen in der Nacht, extreme Müdigkeit am Tag, Konzentrationsschwächen und verminderte Leistungsfähigkeit im Allgemeinen.


Ganz verhindern lässt sich aus biologischen Gründen ein Jetlag nicht, doch kann man durch das richtige Verhalten seine Wirkung abmildern:

Stellen Sie bereits im Flieger die Uhr auf jene Zeit um, da in Ihrem Zielort herrscht und schauen Sie während des Fluges immer wieder einmal auf die Uhr, um sich geistig daran zu gewöhnen.

Übernehmen Sie nach der Ankunft sofort den neuen Tagesrhythmus, auch wenn es am ersten Tag etwas schwer fallen wird. Nur so gewöhnen Sie Ihren Körper schnell an die neuen Verhältnisse.

Vermeiden Sie in den ersten Tagen Alkohol, anstrengende Tätigkeiten und zu kurze Schlafzeiten.

"Aktivwelt - aktiv sein in jedem Alter"