Massage

Als Massage wird das Kneten und Streichen der Muskeln bezeichnet, was eine Lockerung und Entspannung des Körpers bewirkt.

Die Anwendung von Massagen ist bereits seit Jahrtausenden überliefert, wurden aber erst am Ende des Mittelalters Bestandteil der westlichen Medizin. Durch verschiedene Einflüsse und Anwendungsbereiche hat sich bis zur heutigen Zeit eine Vielzahl von Techniken und Massagearten entwickelt.

Die positiven Wirkungen von Massagen decken dabei ein breites Spektrum ab: Massagen steigern die Durchblutung, senken den Blutdruck, entspannen die Muskeln und können sogar Wunden und Narben heilen. Zudem bauen sie Stress ab und  steigern die geistige Entspannung.

Die bekannteste Form ist die klassische Massage, welche sowohl von eigentlichen Masseuren als auch Physiotherapeuten und Heilpraktikern angewendet wird. Diese Form wird vor allem bei Verspannungen und Verhärtungen des Körpers praktiziert, aber auch bei Wirbelsäulensyndromen und nach einem erlittenen Trauma.

In erster Linie sind bei der klassischen Massage fünf Handgriffe zu unterscheiden:

1. Das Streichen dient der Verteilung des Massageöls und der Eingewöhnung des Patienten,

2. während das Kneten von Haut und Muskulatur die Durchblutung verbessern und Verspannungen löst.

3. Kreisende Fingerbewegungen lockern lokale Verhärtungen,

4. das Klopfen mit der Handkante fördert die periphere Durchblutung und

5. die Vibration aufgelegter Fingerspitzen löst Krämpfe auch in tiefer liegenden Geweben.

Neben der klassischen Massage existiert eine Vielzahl weiterer Techniken. Bürstenmassagen regen den Kreislauf an, Lymphdrainagen finden Anwendung bei Ödemen. Aus Japan stammt die Fingerdruckmassage (Shiatsu), die die körperlichen Faktoren um geistige Aspekte ergänzt.

Doch auch alleine kann man Massagen an seinem Körper durchführen. Dank der elektromechanischen Massagegeräte auf dem Markt. Je nach zu behandelnder Körperregion kommen Massagesessel, Massagekissen, Massagerollen, oder -Walzen zum Einsatz.



"Aktivwelt - aktiv sein in jedem Alter"