Schlafhygiene - Gut zu schlafen kann man lernen!

Schlafhygiene -
Gut zu schlafen kann man lernen!

Sie schlafen schlecht oder haben Probleme, abends einzuschlafen? Dann sollten Sie besser auf Ihre Schlafhygiene achten. Was man darunter versteht und wie Sie Ihre Schlafqualität mit einigen nützlichen Tipps verbessern können, finden Sie in diesem Artikel.

Schlaf - keineswegs vergeudete Zeit

Schlaf ist wichtig für unseren Körper. Während des Tiefschlafs sinken Blutdruck, Körpertemperatur und Herzfrequenz, die Muskeln entspannen sich. Am Tag Gelerntes wird verarbeitet und im Gedächtnis gespeichert, Zellen werden erneuert und Wachstumshormone werden ausgeschüttet.

Tipps und Tricks

Zum Einschlafen brauchen die meisten Menschen zwischen 15 und 20 Minuten, Erwachsene schlafen generell durchschnittlich zwischen 7 und 8 Stunden pro Nacht. Haben Sie Probleme, einzuschlafen oder schlafen schlecht? Mit einigen dieser einfachen Maßnahmen können Sie Ihre Schlafhygiene verbessern.

Fit durch Nachtruhe: Gesunder Schlaf ist für den Körper lebenswichtig Fit durch Nachtruhe: Gesunder Schlaf ist für den Körper lebenswichtig
Vor dem schönen Traum ein gutes Buch: 30 Minuten lesen vor dem Schlafengehen wirken äußerst entspannend Vor dem schönen Traum ein gutes Buch: 30 Minuten lesen vor dem Schlafengehen wirken äußerst entspannend
  • Kaffee, Tee und koffeinhaltige Getränke sollten nicht nur direkt vor dem Schlafengehen, sondern bereits schon nachmittags vermieden werden.
  • Achten Sie auf Ihre Umgebung! Ein Zimmer, in dem es zu hell, zu laut oder zu warm ist, ist eine schlechte Voraussetzung für guten Schlaf.
  • Es lohnt sich deshalb, vor dem Zubettgehen noch einmal durchzulüften. Sorgen Sie dafür, dass es nicht zu hell in Ihrem Zimmer ist und gegen zu laute Straßengeräusche beispielsweise helfen Ohrenstöpsel.
  • Gewöhnen Sie sich Schlafrituale an. Diese helfen Ihrem Körper, sich auf das Schlafen vorzubereiten und ruhiger zu werden. Gestalten Sie die letzte Stunde oder 30 Minuten vor dem Zubettgehen immer gleich, zum Beispiel mit entspannender Musik oder einem guten Buch bei gedämpftem Licht.
  • Gleichzeitig sollten Sie versuchen, auch immer zur selben Zeit zu Bett zu gehen - am besten auch am Wochenende und im Urlaub. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich an die feste Uhrzeit und die Schlafrituale, der Körper begibt sich dann von selbst in den "Einschlafmodus".
  • Ein warmes Bad vor dem Zubettgehen entspannt und macht müde. Alternativ können Sie auf das bewährte Hausmittel Milch mit Honig zurückgreifen. Hierbei wirkt der Eiweißstoff Tryptophan, der die Bildung des schlaffördernden Botenstoffes Melatonin im Gehirn fördert.
  • Stress und Alltagssorgen rauben uns oft den Schlaf. Erklären Sie deshalb Ihr Bett zur sorgenfreien Zone, die nur zum Schlafen und Entspannen gedacht ist. Entspannungsübungen oder die oben bereits genannten Schlafrituale helfen Ihnen dabei.
Milch und Honig wurden schon im Altertum als beruhigende Medizin genutzt Milch und Honig wurden schon im Altertum als beruhigende Medizin genutzt

Zurück zur Übersicht
"Aktivwelt - aktiv sein in jedem Alter"