Nützliche Alltagshilfen - so machen Sie Ihre Wohnung sicherer

Vom Brandschutz bis zur Badematte -
Sicherheit fängt in der Wohnung an

Hier geht's zur Kurzzusammenfassung

Die meisten Unfälle passieren in den eigenen vier Wänden. Sagt man jedenfalls. Tatsache ist, dass sich auch in ganz normalen Wohnungen zahlreiche Stolperfallen und Hindernisse verstecken, die mitunter schlimme Verletzungen verursachen können. Doch mittlerweile gibt es viele nützliche Alltagshelfer, die Gefahren vermeiden helfen und insgesamt einfach ein größeres Gefühl der Sicherheit bieten. Ein kleiner Überblick über die wichtigsten Helferlein für Küche, Flur und Bad.

Für mehr Sicherheit im Bad

Beginnen wir unseren Streifzug doch direkt mal im Badezimmer, der wohl größten Gefahrenquelle einer jeden Wohnung. Und wer kennt es nicht: Steigt man aus der Dusche und tritt mit nassen Füßen auf die Fließen, bildet sich auf der Stelle ein Wasserfilm auf dem Boden, der so rutschig wie Schmierseife ist. Schnelle Abhilfe schafft hier eine einfache Antirutschmatte, die durch ihren Reibungswiderstand ein gefährliches Abgleiten verhindert. Nützlich im Badezimmer sind zudem auch stabile Haltegriffe über der Wanne und neben der Toilette. Sie verteilen das Körpergewicht und verhindern damit nicht selten gefährliche Stürze. Zusätzliche Duschhocker und Badewannensitze sind nicht nur praktisch, sondern sorgen letztendlich ebenfalls für ein bisschen mehr Sicherheit bei der täglichen Pflegehygiene.

Stürze im rutschigen Badezimmer gehören zu den größten Gefahrenquellen in der Wohnung Stürze im rutschigen Badezimmer gehören zu den größten Gefahrenquellen in der Wohnung
Rheumatische Gelenkbeschwerden können selbst harmloses Besteck in gefährliche Waffen verwandeln Rheumatische Gelenkbeschwerden können selbst harmloses Besteck in gefährliche Waffen verwandeln

Messer, Gabel, Schere, Licht ... nicht nur gefährlich für Kinder

Vom Badezimmer in die Küche - ebenfalls ein Ort, der gerne mal zu unnötigen Verletzungen führt. Angefangen beim ganz normalen Essbesteck: Leichte rheumatische Gelenkbeschwerden reichen bereits aus, damit sich das unauffällige Tafelmesser in eine gefährliche Waffe verwandelt. Doch gerade für solche Fälle gibt es mittlerweile richtig elegante Lösungen: Bestecke mit abgewinkelten Griffen, ergonomische Gabeln, Küchenmesser mit abrutschsicheren Schlaufengriffen. Aber auch elektrische Korkenzieher, stabile Fixierbretter und Spritzschutzkonstruktionen für den Herd helfen mit, die ganz alltäglichen Gefahren in der Küche auf ein Minimum zu reduzieren.

Klein, aber wirkungsvoll

Unser Rundgang geht weiter durch Treppenhaus und Diele: Dort sind immer öfter die kleinen runden Rauchmelder zu entdecken. Und dies hat seinen guten Grund: Seit der Einführung der ersten Rauchmelderpflicht im Jahre 2003 ist die Anzahl an Brand- und Rauchverletzungen im erheblichen Maße zurückgegangen. Diese handlichen Geräte kosten zudem meist nur wenig Geld und sind einfach zu bedienen. Aber Vorsicht: Rauchmelder sollten nicht in Küche oder Badezimmer angebracht werden, da durch Koch- und Badedämpfe nicht selten ein Fehlalarm ausgelöst wird. Am besten schneiden hierbei insgesamt die sogenannten Funkmelder ab: Diese sind miteinander vernetzt und warnen somit den Bewohner auch dann, wenn in einem ganz anderen Zimmer Rauch ausgebrochen ist.

Keineswegs nur eine lästige Pflicht: Rauchmelder helfen mit, schlimme Katastrophen zu vermeiden Keineswegs nur eine lästige Pflicht: Rauchmelder helfen mit, schlimme Katastrophen zu vermeiden
Gerade Dämmerungseinbrüche kommen derzeitig immer häufiger vor Gerade Dämmerungseinbrüche kommen derzeitig immer häufiger vor

Garantiert einbruchssicher

Nicht zuletzt bedeutet Sicherheit innerhalb der Wohnung auch Sicherheit vor Gefahren außerhalb der Wohnung! Momentan steigen die Einbruchszahlen wieder an und immer öfter sind auch Wohnungen von Senioren und behinderten Menschen das begehrte Ziel von dreisten Dieben. Doch man kann sich zumindest etwas davor schützen. Grundsätzlich gilt: Beim Verlassen der Wohnung immer alle Fenster sowie Türen zu- und abschließen. Doch dies reicht oftmals nicht aus. Neben Türgriffketten gibt es daher auch mechanische und akustische Sicherungssysteme für die Fenster. Noch besser sind spezielle Rollläden und Fenster, die von vornherein als einbruchshemmend gelten.

Auch im Dunkeln den Durchblick haben

Zu guter Letzt möchten wir Ihnen noch einen nicht zu unterschätzenden Alltagshelfer ans Herz legen, der auf den ersten Blick relativ unscheinbar wirkt: eine im Dunkeln leuchtende Rolle Klebeband. Denn letztendlich ist jede Wohnung anders und birgt ihre ganz eigenen Gefahrenquellen an den unterschiedlichsten Orten - vor allem in der Nacht. Die Verwendungsmöglichkeiten solcher Leuchtbänder sind mannigfaltig: Sie können damit Treppenstufen und Telefontasten markieren, Sie können Lichtschalter, Fernbedienungen und bekannte Stolperfallen besser kenntlich machen.

Einen umfassenden Rundumschutz wird es für die eigenen vier Wände sicherlich niemals geben. Doch die richtigen Werkzeuge und Helfer schaffen zweifelsohne eine größere Sicherheit und geben Ihnen zusätzlich noch ein beruhigendes Gefühl der Entspannung zurück.

Die zahlreichen Gefahrenquellen im Dunkeln lassen sich durch ganz spezielle Produkte einschränken Die zahlreichen Gefahrenquellen im Dunkeln lassen sich durch ganz spezielle Produkte einschränken

Sicherheit in der Wohnung: Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Stolperfallen und Hindernisse in der Wohnung können schwere Verletzungen verursachen
  • Beispiele für Abhilfen: Antirutschmatten, Haltegriffe, ergonomisch geformte Bestecke, Fixierbretter, Spritzschutzkonstruktionen
  • Rauchmelder sind fast überall Pflicht und unerlässlich für die Sicherheit
  • Leuchtende Klebebänder und Sicherungssysteme für Fenster und Türen minimieren zudem die Gefahrenpotentiale der Wohnung

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